Ängste und Panikattacken

Manchmal treten Ängste im Rahmen einer Depression auf. Ängste können aber auch isoliert auftreten, ohne dass Sie sich depressiv fühlen. Vielleicht haben Sie Angst in oder vor bestimmten Situationen? Sie leiden z.B. unter Flugangst, Prüfungsangst, Klaustrophobie im Aufzug oder in der U-Bahn oder Sie fühlen sich unwohl bei Menschenansammlungen? 

Die Liste könnte mit weiteren Beispielen fortgesetzt werden und die spezifische Situation hat auch eine persönliche Bedeutung, wichtig ist aber vor allem, dass Sie begonnen haben diese Situation zu vermeiden.

Es ist zwar weniger die Situation, die Sie vermeiden wollen, sondern die äußerst unangenehmen Gefühle und Körperempfindungen (Zittern, Schweißausbrüche, Mundtrockenheit, Beklemmungsgefühle, Übelkeit, Brustschmerzen, Schwäche) die in der Situation auftreten. 

Wenn sich ein Vermeidungsverhalten einschleicht, dann sind Sie schon beeinträchtigt und sollten eine Psychotherapie in Erwägung ziehen, so nach dem Motto, wehret den Anfängen. Bei der Angststörung kommt es nämlich oft vor, dass der Kreis der zu vermeidenden Situationen mit der Zeit größer wird.

Einige von uns leiden unter einer mehr generalisierten Angst. Hier ist die angstauslösende Situation nicht so klar definiert. Die Angst fühlt sich mehr wie ein Dauerbegleiter an, meist einhergehend mit körperlichen Beschwerden und mehr oder weniger dauerhafter Anspannung und Nervosität. Hierbei ist der Leidensdruck oft sehr groß und erfordert eine Behandlung. In manchen Fällen wird neben der Psychotherapie auch eine medikamentöse Behandlung eingeleitet. 

Wo die Angststörung unbehandelt bleibt, entwickelt sich manchmal als Folge davon eine Suchterkrankung, z.B. eine Alkoholabhängigkeit. Der Konsum hat oft ursprünglich die Angstlinderung zum Ziel, mit der Zeit aber, gerät das Verhalten außer Kontrolle. 

Panikattacken

Meiner Erfahrung nach kommen die meisten Menschen die eine Psychotherapie aufgrund einer Angststörung in Angriff nehmen wollen, wegen Panikattacken. Die ersten Panikattacken werden meist als sehr bedrohlich erlebt. Für Einige kommt die erste Panikattacke aus heiterem Himmel. Im Rückblick und vor allem bei näherem Hinsehen kann man aber dann doch oft gewisse Vorzeichen im Sinne von psychischen Missempfindungen erkennen.

Typische Symptome einer Panikattacke sind; Herzklopfen, Kurzatmigkeit, Schwindel, Übelkeit, Schwäche, Druckgefühl auf der Brust, u.Ä. Die Ausprägung kann sehr unterschiedlich sein, ebenso kann auch die  Häufigkeit variieren. Auf jedem Fall ist eine Psychotherapie anzuraten.

Bei nicht-behandelten Angstproblemen kann es, wie auch oben unter Vermeidungsverhalten beschrieben, leicht zur Erweiterung des Problembereiches kommen.

Viele Menschen die wegen Panikattacken eine Psychotherapie machen wollen haben bereits diverse medizinische Untersuchungen hinter sich, meist kardiologische und/oder neurologische. Dies ist auch sehr wichtig, weil die Angstsymptome den Symptomen einer körperlichen Erkrankung (z.B. Herzinfarkt) ähneln können.

Allgemein gilt: Unklaren körperlichen Beschwerden sollte zunächst eine medizinische Untersuchung folgen.

In der Regel wird also erst nach Ausschluss körperlicher Erkrankungen die psychische Problematik in Angriff genommen. Manchmal bestehen jedoch körperliche und psychische Symptom gleichzeitig. So kann z.B. ein Herzleiden oder eine Krebserkrankung zu einer Angststörung führen oder Panik triggern. Hier sollten natürlich beide Erkrankungen behandelt werden.

Viele Menschen haben mit solchen Wechselwirkungen zu kämpfen. In der Psychotherapie geht es dann unter anderem um die persönliche Art der Krankheitsbewältigung.  

  

Belastungssituationen, Krisenintervention, Traumata

Von einer psychischen Krise spricht man dann, wenn wir in einer bestimmten Lebenssituation mit neuen belastenden Ereignissen konfrontiert werden und dabei die uns zur Verfügung stehenden Problemlösungsfähigkeiten nicht ausreichen, um die neue Situation zu bewältigen. 

Das Versagen unserer Möglichkeiten zur Anpassung, ruft zumeist ein massives Gefühl von Überforderung hervor. Dieses Gefühl kann dann zum Verlust des seelischen Gleichgewichts führen.  

Es gibt unterschiedliche Typen vor Krisen. Menschen die mit unvorhersehbaren Schicksalsschlägen konfrontiert werden, wie z.B. Krankheit oder Invalidität, Tod eines Nahestehenden, Trennung, Kündigung etc. erleben oft eine traumatische Krisensituation. Meist handelt es sich um eine schwerwiegende Verlusterfahrung. Sowohl eine drohende als auch eine bereits statt gefundene Verlusterfahrung können Traumata auslösen. Das Vorliegen einer Krise bedeutet jedoch nicht unbedingt, dass eine Krisenintervention von Nöten ist. Ob eine professionelle Unterstützung notwendig oder sinnvoll ist, hängt wesentlich davon ab, welche Ressourcen vorhanden sind. Dabei geht es nicht nur um die persönlichen Ressourcen des Betroffenen, sondern auch darum, welche Hilfestellungen gibt es in der Familie, im beruflichen Alltag, bei Freunden usw.  

Es gibt gewisse Situationen im Leben die für jeden Menschen mit größeren Entwicklungsaufgaben einhergehen, obwohl sie zum normalen Lebenslauf gehören. Dies sind Schwellensituationen wie z.B, "Auszug aus dem Elternhaus", "Heirat", "Kinder bekommen", Kinder ziehen aus", "Pensionierung", "Verlust der Eltern" u.Ä. Manche Menschen tun sich aus ganz unterschiedlichen Gründen schwer, sich der neuen Situation anzupassen. Es kann sogar zum Verlust des psychischen Gleichgewichts kommen. Hierbei kann es sich um eine Entwicklungs- bzw. Veränderungskrise handeln. Auch hier kann eine Psychotherapie sehr hilfreich sein, einerseits um besser zu verstehen, warum die entsprechende oder erwartete Anpassung so schwer fällt und andererseits um eine Unterstützung zur besseren Bewältigung der neuen Lebenssituation zu bekommen.

Ein weiterer, auch recht verbreiteter Anlass für eine krisenhafte Entwicklung ist das sogenannte Burn-Out-Syndrom.

Beziehungsprobleme

Beziehungsprobleme können viele Ursachen haben. Es kann sein, dass Sie sich von Ihrer Persönlichkeit her schwer tun eine Beziehung einzugehen oder zu führen. Welche Beziehungserfahrungen haben Sie bisher gemacht? Gibt es vielleicht Muster und Wiederholungstendenzen? Könnte es sein, dass sich über die Jahre eine Persönlichkeitsproblematik entwickelt hat? Oder sind die Schwierigkeiten eher mit der spezifischen Partnerschaft verknüpft?

Dies sind wichtige Fragen auf die Sie vielleicht nicht sofort eine Antwort haben. In einer psychotherapeutischen Auseinandersetzung können wir gemeinsam den Problemen auf den Grund gehen. Das erweiterte Verständnis führt in der Regel zu Veränderungen in der Beziehungsgestaltung.

Bei Beziehungsproblemen geht es also immer um die eigene Persönlichkeit, aber auch um die Beziehung zu und mit anderen Menschen. 

Einige Beziehungsprobleme sind am ehesten mit einer Paartherapie anzugehen. Andere sind eher im Einzelsetting zu behandeln, z.B. bei Beziehungsproblemen denen eine Persönlichkeitsstörung zu Grunde liegt. 

Probleme mit der Umgebung müssen aber natürlich nicht heißen, dass Sie unter einer Persönlichkeitsstörung leiden und einer entsprechenden Therapie bedürfen. Oftmals kann auch eine Persönlichkeitsentwicklung im Rahmen von einem Coaching zu einer verbesserten Umgang mit Ihrem privaten oder beruflichen Umfeld führen.  


Burn Out Syndrom

Burn Out Syndrom

Burn-Out-Syndrom

Beim Burn-Out-Syndrom handelt es sich ein Reaktionssyndrom, das sich oft über viele Jahre aus spezifischen Arbeitsbedingungen, Aufgaben, Tätigkeits-sowie Persönlichkeitsmerkmalen entwickelt hat. Im Grunde kann man es als eine Sonderform einer Problemlösung verstehen. Das Zustandsbild äußert sich vor allem als Erschöpfung, gekennzeichnet durch Gereiztheit, Müdigkeit, Angespanntheit, Schlafstörung und verminderte Leistungsfähigkeit. Die Stimmungslage ist nicht unbedingt gedrückt oder depressiv, sondern oft flach, fade, leer und lustlos. Der Betroffene erlebt und vermittelt, dass ihm alles zu viel geworden ist. 

Die persönliche Art der Bewältigung stellt oft eine defensive psychische Bewältigungsform dar, z.B. gekennzeichnet durch das Gefühl von Hilflosigkeit, Distanzierung, Vermeidung und Reduktion der eigenen Ansprüche. Manche Betroffene neigen auch dazu andere verantwortlich zu machen, wobei auch äußere Rahmenbedingungen eine wichtige Rolle spielen können. Andere wiederum leiden vor allem unter Schuldgefühlen.

Auch wenn Betroffene erkennen, dass sie unter einem Burn-Out-Syndrom leiden, fällt es oft nicht leicht, die Denkweise bzw. das Verhalten zu ändern. Das ist auch sehr gut nachvollziehbar, schließlich hat sich die Arbeits- und Lebensweise über viele Jahre entwickelt und gefestigt. Zudem kommt, dass das exzessive oder übertriebene Verhalten, zumindest anfänglich, der Lösung gewisser Aufgaben und Problemen gedient hat. Das Selbstschädigende wird oft erst dann gesehen, wenn es wirklich zur Erschöpfung gekommen ist.

Vielleicht befinden Sie sich gerade in einer solchen Situation oder Sie laufen Gefahr dorthin zu kommen? Sehr gerne unterstütze ich Sie, einen Weg aus dieser belastenden Lebenssituation zu finden, mit dem Ziel Ihre Lebensqualität zu verbessern.    

 

Read More

Persönlichkeitsentwicklung, Persönlichkeitsstörungen

In praktisch jeder erfolgreichen psychotherapeutischen Behandlung kommt es zu einer gewissen Persönlichkeitsentwicklung. Das liegt in der Natur der Sache. Unabhängig vom spezifischen Anlass oder Problem, der/das Sie zur Psychotherapie geführt hat, setzen Sie sich mit Ihrer Person intensiv auseinander und dies führt eben in der Regel zur Reifung.

Darüber hinaus kann es sein, dass eine Persönlichkeitsproblematik das Hauptmotiv für eine Behandlung ist. Bei einem Menschen der unter einer manifesten Persönlichkeitsstörung leidet, konnte während seiner Entwicklung gewisse Basisfunktionen der psychischen Struktur nicht entwickelt werden. Als Gründe hierfür finden wir häufig schwierige Beziehungen in der KindheitTraumatisierungen oder frühe Zurückweisung oder Vernachlässigung. Solche Erfahrungen können verhindern, dass wesentliche Aspekte der Persönlichkeit, wie Beziehungsfähigkeit, Grundvertrauen oder Selbstwert entstehen. 

Von Außen betrachtet werden diese Schwierigkeiten sichtbar in der Art und Weise wie der Betroffene mit seinem Leben umgeht. Die Probleme werden vor allem mit der Zeit deutlich. Meist ist ein großer Leidensdruck vorhanden  - und leidet der Betroffene selbst nicht, so leidet oft das Umfeld.

Es gibt unterschiedliche Formen von Persönlichkeitsstörungen und auch sehr unterschiedliche Schwerergrade. Jeder Mensch hat seine Schwachstellen und jeder Mensch entwickelt im Laufe seines Lebens gewisse Abwehrmechanismen. Das gehört zum Leben dazu. Defizite zu haben, heißt also noch lange nicht, dass es sich um das volle Spektrum einer Persönlichkeitsstörung handelt. Im Alltag wird oft sehr schnell mit irgendwelchen Diagnosen herumgeworfen und wir nennen einander gestört. Hier sollten wir sorgfältiger vorgehen.

Wir sprechen eben von einem Spektrum. Viele sind verunsichert, wollen wissen, ob Sie normal sind, ob das normal ist, was Sie denken, fühlen oder tun. Liegt das Problem bei mir oder bei den Anderen? Sie können sich selbst nicht einordnen. Bei anderen wiederum ist es klar, sowohl für sie selbst als auch für andere, dass sie in einem oder mehreren Lebensbereichen massive Probleme haben.       

Wie gesagt, es gibt unterschiedliche Formen von Persönlichkeitsstörungen. Inzwischen recht gut bekannt ist die emotional instabile Persönlichkeitsstörung, hierunter die impulsive Persönlichkeit und die Borderline Persönlichkeit. Gut erforscht ist auch die narzisstische Persönlichkeitsstörung. Es gibt aber auch weitere Formen wie z.B. die histrionische, die abhängige, die schizoide, die paranoide, die dissoziale und die ängstliche Persönlichkeitsstörung.   

Wenn Sie Fragen zur Persönlichkeit oder zu Ihrer Persönlichkeit haben, stehe ich Ihnen sehr gerne zur Verfügung - bei Bedarf natürlich auch für eine weiterführende Behandlung oder Beratung.    

 

Trennung und Verlust

Trennung- und Verlusterfahrungen gehören zum Leben dazu. Auf dieser Seite wurde bereits viel darüber geschrieben, eben gerade, weil diese Thematik so allgemein menschlich ist und daher auch in vielen psychotherapeutischen Sitzungen gegenwärtig ist. 

Weil etwas zum Leben dazu gehört, heißt aber nicht, dass wir leicht damit fertig werden. Nicht selten führt eine Trennungs- oder Verlusterfahrung  zur einer persönlichen Krise. 

Vielleicht machen Sie gerade eine Trennung oder Scheidung durch? Oder Sie haben einen anderen Menschen als Ihren Partner verloren? Vielleicht haben Ihre erwachsenen Kinder das Haus verlassen und Sie leiden unter dem sogenannten Empty-Nest-Syndrom? Vielleicht Sind Sie erkrankt und müssen dadurch Verluste erleiden? Ihre Entfaltung- und Gestaltungsmöglichkeiten haben sich eingeschränkt, vielleicht durch eine Operation? Oder vielleicht haben Sie Ihre Arbeit verloren und fühlen sich dadurch entwertet oder halt- und orientierungslos? 

Wie wir sehen, gibt es viele Situationen im Leben die mit Trennung und Verlust verknüpft sind. Diese erfordern immer eine gewisse Anpassung und Umstellung. In der Psychotherapie werden Sie dabei unterstützt, die Trauer zu verarbeiten und neue Perspektiven zu entwickeln.  

Eine Krise die konstruktiv bewältigt wurde, kann zu einer äußerst wichtigen und wertvollen Lebenserfahrung für Sie werden. Dafür braucht es aber Zeit und meist auch Unterstützung.               

Psychosomatische Beschwerden, Krankheitsbewältigung

Bei psychosomatischen Beschwerden leiden Menschen unter körperlichen Problemen aufgrund von psychischen Beeinträchtigungen. Oft vermischen sich aber auch beide, das heißt, es gibt sowohl eine körperliche (und unabhängige) Erkrankung oder Schwachstelle als auch eine psychische Beeinträchtigung. Diese können sich gegenseitig verstärken. Das kann eine sichere Diagnosestellung erschweren. 

Umgekehrt wirkt sich eine körperliche Erkrankung natürlich stark auf die Psyche aus. Hierbei geht es auch um die Art der Krankheitsbewältigung. 

Viele Patienten die unter psychosomatischen Beschwerden leiden fühlen sich immer wieder von Ärzten abgewiesen. Vielleicht haben auch Sie die Rückmeldung bekommen; "Sie haben nichts, es ist alls nur psychisch". Was macht man dann? 

Sie sollen wissen, dass eine psychische Erkrankung genau so behandlungswürdig ist wie eine körperliche. Darüber hinaus, die richtige Behandlung beginnt mit der richtigen Diagnose.

Wenn Sie auf der Suche nach einer psychotherapeutischen Behandlung sind, stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung. Gerne biete ich eine interdisziplinäre Vernetzung und Kooperation mit Ihren Vertrauensärzten an. Nach langjähriger beruflicher Erfahrung im Krankenhaus habe ich die Zusammenarbeit unterschiedlicher Berufsgruppen sehr zu schätzen gelernt.   

Zwänge

Ausgeprägte Zwangsgedanken oder Zwangshandlungen werden meist als sehr quälend erlebt. In der Regel erkennt der Betroffene sein Verhalten als sinnlos oder ineffizient und versucht dagegen anzukämpfen, jedoch oft erfolglos. Bei den Zwängen kann es sich um stereotype Verhaltensmuster oder Rituale handeln, aber auch um Ideen oder Impulse von denen man nicht wegkommt. Angst ist meist ständig vorhanden, vor allem dann, wenn die Zwänge unterdrückt werden, wenn das Gefühl von Kontrolle verloren geht. 

Zwangsrituale oder zwanghafte rigide Denkweisen werden eben in der Regel als sehr belastend erlebt und führen nicht selten zu deutlichen Beeinträchtigungen in der Lebensführung. Es fehlt die Gelassenheit und es wird nicht selten ein enormer Zeitaufwand betrieben. Oft können Entscheidungen aufgrund des Hin-und Her-Grübelns nicht getroffen werden. 

Die Zwänge entwickeln sich oft schleichend und aus einer seelischen Not heraus. Oft wird der Zwang vor anderen Menschen geheim gehalten. Der Betroffene schämt sich und versucht zunächst alleine mit seinem Problem fertig zu werden.

Eine leichte Zwänglichkeit ist jedoch nicht unbedingt behandlungswürdig, wie z.B. bei der Ordnungsliebe. Schliesslich können und müssen nicht alle Menschen gleich sein. Sollten Sie jedoch unter einer Zwangsproblematik leiden, die Ihre Lebensentfaltung beeinträchtigt, sollten Sie eine professionelle Unterstützung in Anspruch zu nehmen.        

Suchterkrankungen – Alkohol, Drogen, Essen, Kaufen, Medikamente, Nikotin, Internet, Spielen

Eine Suchterkrankung kommt nicht von heute auf morgen, sondern entwickelt sich schleichend. Sie nimmt immer den gleichen Verlauf; die  Erfahrung führt zur Wiederholung und in weiterer Folge kommt es zur Gewöhnung. Nach und nach entwickeln wir Toleranz, das heißt, die Wirkung nimmt mit der Zeit ab und wir brauchen immer mehr um den gewünschten Effekt zu erreichen.  

Wie bei allen psychischen Erkrankungen gibt es vielfache Gründe warum der eine abhängig bzw. krank wird und der andere nicht. Im Vorfeld kann man das nicht sagen, theoretisch kann jeder eine Suchterkrankung entwickeln. Bei der Behandlung geht es daher nicht nur um die Verhaltensänderung, sondern auch um die individuellen Auslöser, Risikofaktoren und andere sogenannte Mitverursacher zu identifizieren.

Neben den bekannten Suchterkrankungen wie Alkohol- oder Nikotinabhängigkeit sind in den letzten Jahren neue Suchterkrankungen hinzugekommen. Viele Menschen sind vom Internet bzw. von dem was sie dort erleben psychisch abhängig geworden.

Diese Entwicklung ist sehr komplex und stellt uns vor große Herausforderungen. Hier vermischen sich individuelle Bedürfnisse mit der gesellschaftlichen Entwicklung und somit können wir uns dem Thema nicht entziehen, vielmehr versuchen wir ein Bewusstsein dafür zu schaffen. 

Für immer mehr Menschen wird es zunehmend schwierig einen gesunden Umgang mit den neuen Medien und deren Möglichkeiten zu finden. Die digitale Welt greift tief in unser Leben ein und verändert es und uns. 

Bei jeder Form von Abhängigkeit geht es um Überkonsum. Vielleicht ist es bei Ihnen auch zu viel geworden? Vielleicht kämpfen Sie damit, das richtige Maß zu finden? Sehr gerne setze ich mich mit Ihrem persönlichen Anliegen auseinander und unterstütze Sie in Ihrem Bestreben, Ihr Verhalten besser in den Griff zu bekommen.   

             


          

Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt, Eltern werden

Kinderwunsch, Schwangerschaft, Geburt, Eltern werden

Mit einer Schwangerschaft, einer Geburt oder mit dem Elternwerden insgesamt gehen für beide Eltern große Herausforderungen und Anpassungsleistungen einher. 

Komplikationen während der Schwangerschaft, eine schwere Geburt oder Schwierigkeiten im Umgang mit dem Neugeborenen können Ängste und Stress auslösen. Oft ist es auch einfach auch insgesamt schwierig mit den Veränderungen der Lebenssituation umgehen zu können.

Read More